Remote-Software für Computersteuerung

Verbindung aufbauen: häufige Fragen

Wie eine WorksLink-Sitzung zustande kommt, wozu Geräte-ID und Zugangscode jeweils dienen, ob ein VPN nötig ist und wie Sie unbeaufsichtigte Geräte erreichen.

Aktualisiert am

Die folgenden Punkte sind die, an denen es in der ersten Stunde erfahrungsgemäß hakt. Sind die Begriffe neu, beginnen Sie bei Was ist Fernwartung?.

Ja. Beide Seiten benötigen WorksLink installiert und gestartet. Das ist bei Fernwartungssoftware üblich — eine Sitzung ist ein Austausch zwischen zwei Programmen, keine Webseite, die man aufruft.

Worin unterscheiden sich Geräte-ID und Zugangscode?

Die beiden werden ständig verwechselt, beantworten aber Verschiedenes:

  • Geräte-IDwelches Gerät. Nach der Installation unveränderlich. Eine Adresse.
  • Zugangscodeob ohne Bestätigung verbunden werden darf. Ein Berechtigungsnachweis.

Für den Verbindungsaufbau genügt die Geräte-ID. Ob Sie zusätzlich den Zugangscode haben, entscheidet lediglich darüber, ob die Gegenseite zustimmen muss.

Welche zwei Verbindungsarten gibt es?

AngefordertÜber Zugangscode
Eingabe beim SteuerndenGeräte-IDGeräte-ID + Zugangscode
GegenseiteBestätigt mit KlickKeine Reaktion nötig
Passend fürKollegen und Kunden unterstützenServer, Terminals, eigener Bürorechner

Die angeforderte Sitzung behält einen Menschen in der Schleife und ist die sicherere Voreinstellung. Verbindungen über Zugangscode sind bequemer und verlagern das Gewicht auf den sorgsamen Umgang mit Zugangsdaten — siehe unbeaufsichtigter Zugriff.

Wie läuft es konkret ab?

  1. Auf dem entfernten Gerät WorksLink installieren und starten, dann die Geräte-ID weitergeben (und den Zugangscode, falls die Bestätigung entfallen soll).
  2. Auf Ihrem Gerät WorksLink installieren, starten und die Geräte-ID eingeben.
  3. Die Gegenseite bestätigt — oder, wenn Sie den Zugangscode angegeben haben, beginnt die Sitzung ohne jede Reaktion dort.

Wird ein VPN benötigt?

Nein. WorksLink baut eine eigene verschlüsselte Verbindung auf.

In der Praxis wiegt das schwerer, als es klingt: Beim Unterstützen von Kollegen im Homeoffice oder im Mobilfunknetz ist „stellen Sie zuerst die VPN-Verbindung her” meist genau der Schritt, an dem alles stehen bleibt.

Wie erreiche ich ein Gerät, vor dem niemand sitzt?

Über unbeaufsichtigten Zugriff: Nach der Einrichtung auf dem entfernten Gerät verbinden Sie sich mit dessen Zugangscode, ohne dass jemand zustimmen muss — das Modell für Server, gemeinsam genutzte Terminals, Besprechungsraum-PCs und den eigenen Bürorechner.

Es ist der nützlichere Modus und zugleich der mit echtem Risiko: Nur hier bedeutet ein abgeflossener Zugangsdatensatz, dass ein Gerät aus der Hand gegeben wurde. Wie man das im Betrieb eingrenzt, steht unter Fernwartung in der Praxis.